gefellte bäume | markus tripolt

"Gefellte Bäume"
Eine Stadtraumintervention in zwei Stufen vor dem Museumsquartier
Idee und Konzept: Markus Tripolt im Auftrag der TREVISION Groß.Bild.Technik.
GesmbH.
Auslöser für die Installation war ein Artikel in der Österreichischen Tageszeitung der Standard:
"Wäre Ironie eine stadtgestalterische Disziplin, würden sich Wolfgang Waldner und Thomas Blimbinger auf die Kreuzung vor dem Museumsquartier stellen, den Blick schweifen lassen - und herzlich lache"
Thomas Rottenberg / der Standard vom 9. Juli 2001
Um die Sicht auf die historische Fassade Fischer von Erlachs freizugeben, wurde im Sommer 2001 der alte Baumbestand entfernt. Nach einem öffentlich geführten Diskurs um die Erhaltung von raren Grünzonen in der Stadt, wurde im darauf folgenden Herbst eine neue Baumreihe gepflanzt.
Unter dem Motto "Öffentlichkeit braucht Raum!" möchte der Künstler Markus Tripolt die Diskussion um diese Allee auf humorvolle Art abschließen und gleichzeitig den Platz vor dem Museumsquartier erstmalig künstlerisch bespielen.
Anlassdatum für "Gefellte Bäume" ist der 1. April 2002.
An jedem der 40 neu gepflanzten Alleebäumen werden in der Woche davor Ankündigungsschilder montiert:
ÖFFENTLICHKEIT BRAUCHT RAUM!
DIESE BAUMREIHE WIRD DEMNÄCHST GEFELLT- WIR ERSUCHEN UM IHR VERSTÄNDNIS
Am 1. April wird dann gefellt!